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Verbraucherzentrale mit dem Beratungsbus auf dem Grimmaer Wochenmarkt

Mobile Beratung zu Verträgen, Reklamationen, Krediten, Versicherungen und weiteren Verbraucherthemen

Am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, macht der Beratungsbus der Verbraucherzentrale Station auf dem Grimmaer Wochenmarkt. Von 10 bis 13 Uhr können sich Besucher:innen direkt vor Ort zu verschiedenen Fragen rund um den Verbraucheralltag beraten lassen.

Ob Verträge, Reklamationen, Kredite, Versicherungen oder andere Verbraucherthemen: Der Beratungsbus bietet eine mobile Anlaufstelle für individuelle Fragen und Anliegen. Die Beratung findet direkt auf dem Wochenmarkt statt und lässt sich so unkompliziert mit dem Markteinkauf verbinden.

„Wir freuen uns, unseren Besucher:innen mit dem Beratungsbus eine zusätzliche Anlaufstelle auf dem Wochenmarkt bieten zu können. Gerade bei Fragen rund um Verträge oder andere Verbraucherangelegenheiten ist eine persönliche Beratung hilfreich“, sagt Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde.

Der Beratungsbus ist am 1. Oktober von 10 bis 13 Uhr auf dem Grimmaer Wochenmarkt auf dem Marktplatz zu finden. Weitere Termine sind jeweils am ersten Donnerstag im Monat am 5. November und 3. Dezember 2026.

Gemeinsam für Bienen & Artenvielfalt: Neue Kooperation mit „Deutschland summt!“

Wochenmärkte stehen für frische Produkte, regionale Vielfalt und persönlichen Austausch – doch sie sind auch eng mit einem Thema verbunden, das oft im Hintergrund bleibt: Artenvielfalt und Bienenschutz.

Gemeinsam mit „Deutschland summt!“ beteiligt sich die Deutsche Marktgilde in diesem Jahr am Pflanzwettbewerb 2026 und rückt die Bedeutung von Bestäubern stärker in den Fokus. Denn eines ist klar: Ohne Bienen und andere Insekten würde es viele Produkte, die wir auf dem Wochenmarkt ganz selbstverständlich einkaufen, so nicht geben.


Wissen teilen – Bewusstsein schaffen

Ab dem 21. April erscheint auf unserem Instagram-Kanal treffpunkt_wochenmarkt jeden zweiten Dienstag eine neue Folge der gemeinsamen Beitragsreihe. Bis Ende Juli geben wir dort spannende Einblicke rund um die Themen Bestäubung, Biodiversität und die Rolle von Wochenmärkten für eine nachhaltige Lebensmittelversorgung.

Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:

·        Warum sind Bienen für unser Obst und Gemüse unverzichtbar?

·        Wie tragen Wochenmärkte zur Biodiversität bei?

·        Welche Herausforderungen bedrohen Bestäuber heute?

Die Beiträge zeigen anschaulich, wie eng unser täglicher Einkauf mit natürlichen Kreisläufen verbunden ist – und warum bewusste Entscheidungen eine große Wirkung haben können.


Wochenmärkte als Teil der Lösung

Wer regional und saisonal einkauft, unterstützt nicht nur lokale Betriebe, sondern auch eine Landwirtschaft, die Lebensräume für Bienen und andere Insekten erhält. Vielfalt auf dem Markt bedeutet oft auch Vielfalt auf dem Feld und damit bessere Bedingungen für Bestäuber.


Jetzt mitmachen!

Der Pflanzwettbewerb von „Deutschland summt!“ lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden – ob im Garten, auf dem Balkon oder im öffentlichen Raum. Jeder Beitrag zählt und hilft dabei, neue Lebensräume für Bienen und Insekten zu schaffen.

Folgen Sie uns auf Instagram unter treffpunkt_wochenmarkt, um keinen Beitrag der Reihe zu verpassen und regelmäßig Tipps und Hintergrundwissen rund um Wochenmärkte, Regionalität und Artenvielfalt zu erhalten.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Grundlage unserer Lebensmittelvielfalt zu schützen.

Bunte Vielfalt für einen gesunden Darm – die 30-Pflanzen-Challenge

Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter oder Hülsenfrüchte – je bunter und abwechslungsreicher unser Speiseplan, desto besser für unseren Darm. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Nicht die Menge einzelner Lebensmittel ist entscheidend, sondern die Vielfalt pflanzlicher Kost. Genau diese Vielfalt unterstützt ein gesundes Darmmikrobiom.

Warum Abwechslung so wichtig ist

In unserem Darm leben Milliarden von Bakterien, die maßgeblich an unserer Gesundheit beteiligt sind. Sie helfen bei der Verdauung, stärken das Immunsystem und können sogar Entzündungsprozesse im Körper positiv beeinflussen.

Das Besondere: Jede Bakterienart bevorzugt andere Ballaststoffe. Wer also regelmäßig unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel isst, füttert sein Mikrobiom optimal. Je abwechslungsreicher der Speiseplan, desto vielfältiger die Darmflora – und desto besser für unser Wohlbefinden.

Die 30-Pflanzen-Challenge

Die Idee dahinter ist einfach: Wer pro Woche rund 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel isst, fördert nachweislich eine größere Vielfalt an Darmbakterien als Menschen mit sehr einseitiger Ernährung.

Dabei zählen nicht nur klassisches Obst und Gemüse, sondern zum Beispiel auch:

  • Vollkornprodukte
  • Bohnen, Erbsen und Linsen
  • Nüsse und Samen
  • Frische Kräuter und Gewürze
  • Fermentierte Produkte
  • Tofu oder andere pflanzliche Proteine
  • Sogar Kaffee zählt dazu

Kein Stress, keine Perfektion

Wichtig: Es geht nicht darum, jede Portion akribisch mitzuzählen oder perfekt zu sein. Vielmehr soll die Challenge dazu motivieren, regelmäßig für mehr Abwechslung auf dem Teller zu sorgen. Schon kleine Veränderungen – ein neues Gemüse ausprobieren, andere Kräuter verwenden oder eine zusätzliche Hülsenfrucht ins Gericht integrieren – machen einen Unterschied.

 Wochenmarkt = Vielfalt pur!

Und wo lässt sich diese bunte Vielfalt besser entdecken als auf dem Wochenmarkt?

Hier findest du:

  • Saisonale Produkte
  • Regionale Erzeugnisse
  • Große Auswahl an Obst, Gemüse, Kräutern & Co.
  • Persönliche Beratung von unseren Marktbeschickerinnen und -beschickern

Der Wochenmarkt ist damit der perfekte Ort, um neue Sorten kennenzulernen, sich inspirieren zu lassen und die eigene Pflanzen-Vielfalt spielerisch zu erweitern.

Mach mit bei deiner persönlichen Pflanzen-Challenge – dein Darm wird es dir danken!

Quelle American Gut Project: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18

Bunte Vielfalt für einen gesunden Darm – die 30-Pflanzen-Challenge

Reales Obst und Gemüse – verliebt in den Geschmack. Warum es bei Lebensmitteln auf die inneren Werte und nicht auf optische Perfektion ankommt

Makellos glänzende Äpfel, gleichmäßig lange Gurken, samtig glatte und perfekt geformte Tomaten: So sieht das Idealbild in Supermarktregalen aus. Doch wer regelmäßig auf dem Wochenmarkt einkauft, weiß – die Realität schmeckt anders.

Denn auf dem Markt begegnet uns Obst und Gemüse, wie es tatsächlich wächst: mal krumm, mal knubbelig, mal kleiner oder größer als „Normgröße M“. Und genau das ist gut so!

Schönheit ist nicht essbar

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. informiert zum Thema „Schönheitsstandards bei Obst und Gemüse“ über strenge Handelsnormen und Konsumgewohnheiten, die dazu führen, dass jedes Jahr tonnenweise völlig einwandfreie Lebensmittel aussortiert werden – nur, weil sie nicht perfekt aussehen.

Berühmt-berüchtigt war einst die sogenannte „Gurkenkrümmungsverordnung“, die tatsächlich festlegte, wie stark eine Gurke gebogen sein durfte. Auch wenn diese Regel längst abgeschafft ist, sehen Gurken im Supermarkt bis heute erstaunlich gerade aus – und auch Äpfel, Brokkoli oder Tomaten wirken oft wie aus der Form gegossen.

Das Problem: Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern schafft es oft gar nicht erst in den Verkauf, obwohl Geschmack und Qualität absolut top sind. So entsteht Lebensmittelverschwendung, bevor überhaupt jemand eine Chance hatte, die Produkte zu genießen.

Die DUH setzt sich daher dafür ein, dass solche unnötigen Handelsnormen überdacht werden – damit Lebensmittel als das genutzt werden, was sie sind: wertvoll und zu schade zum Wegwerfen.

Auf dem Wochenmarkt zählt echter Geschmack

Die gute Nachricht: Auf unseren Wochenmärkten sieht die Welt anders aus.

Hier zählt, was wirklich wichtig ist – Frische, Geschmack und Herkunft.

Viele Markthändler:innen bieten ganz bewusst auch das an, was im Supermarkt keine Chance hätte. Und das mit Erfolg: Immer mehr Kundinnen und Kunden entdecken, dass die krumme Möhre oder die etwas verbeulte Paprika genauso köstlich ist wie ihre „perfekten“ Schwestern.

Wer auf dem Wochenmarkt einkauft, unterstützt damit nicht nur regionale Landwirtschaft, sondern trägt auch aktiv dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Unser Appell: „Echt ist besser!“

Vielleicht brauchen wir einfach einen neuen Blick auf unsere Lebensmittel: Nicht alles, was nicht der Norm entspricht, ist minderwertig – oft ist es sogar das Gegenteil.

Tipp: Beim nächsten Wochenmarktbesuch: Greift bewusst zu dem Apfel mit der Delle oder der Möhre mit Charakter. Ihr unterstützt damit Landwirt:innen, rettet Lebensmittel und entdeckt vielleicht den besten Geschmack des Jahres!

Treffpunkt Wochenmarkt – echt, regional, unverfälscht.

Reales Obst und Gemüse – verliebt in den Geschmack.  Warum es bei Lebensmitteln auf die inneren Werte und nicht auf optische Perfektion ankommt